2013 Düsseldorf - Patienten / Materialtransport

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Symposium Düsseldorf - Patienten- und Materialtransport im Universitätsklinikum Düsseldorf

Das Thema des femak-Symposiums und der Veranstaltungsort waren maßgebend für eine sehr gute Beteiligung am diesjährigen Symposium. In drei Vorträgen wurden wir Zuhörer mit den Problemen konfrontiert, vor denen im Prinzip jede Gesundheitseinrichtung steht.

 

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Prof. Dr. Otten
(Fachhochschule Niederrhein,
Krefeld) berichtete über
"Strategische  Logistikplanung
im Krankenhaus".

  Ulrich Dreiner
(Stellv. Dezernent Einkauf und
Logistik/Verpflegungsmanag.)
erläuterte die "Intralogistik am
Universitätsklinikum Düsseldorf"
  Thomas Klein
(Dezernent Einkauf und Logistik/
Verpflegungsmanagement)
berichtete über die "Einführung
von Modulversorgung"



Eine Zusammenfassung:


Durch den Neubau auf dem Gelände der Heinrich-Heine-Universität, Universitätsklinikum Düsseldorf, ergeben sich völlig neue Herausforderungen an die Logistik. Bestehende Gebäude mit den unterschiedlichsten Fachabteilungen und Instituten sollen mit den neuen Gebäuden und neuen logistischen Betriebskonzepten verbunden werden. Eine große Herausforderung für Mensch, Architektur und Technik.

Der innerbetriebliche Transport in der Medizinischen Fakultät musste gänzlich neu durchdacht werden. Durch begehbare Verbindungen der Häuser untereinander und dem Verbund mit dem Neubau ergeben sich ganz neue Wege der Belieferung mit medizinischem Material, der Ver- und Entsorgung aber auch nicht zu vergessen, der innerbetriebliche Patiententransport.

Gerade dieser Transport muss optimal und sehr zeitnah gestaltet sein. Vermeidung von Stillstand und Wartezeiten sowie die Vermeidung der Belastung schwer erkrankter Patienten war und ist das Ziel. Dazu kommen die erheblichen Belastungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, die den Patienten bewegen müssen. Nicht alle Funktionsbereiche sind in unmittelbarer Nähe in einem Haus untergebracht. Die Zentralisierung und Lage von Funktionsbereichen in der Medizinischen Fakultät musste gerade bei Neubauten bedacht werden.

Eine gute Krankenhaussoftware (KIS) soll den logistischen Ablauf wesentlich optimieren. Als Beispiel sei der Behandlungsplan der Radiologie genannt, der eine kontinuierliche Auslastung der Technik gewährleistet. Dazu müssen viele Bereiche Zugang zu IT-Systemen haben. Bei auftretenden Störungen muss ein Notfallplan vorliegen. Kein Krankenhaus kann sich Mitarbeiter auf Abruf leisten, die bei Systemausfällen oder Störungen sofort zur Verfügung stehen.

Natürlich ist die Umsetzung der logistischen Herausforderung sehr kostenintensiv. Die Wirtschaftlichkeit und die Qualität der Material- und Personenströme muss erhöht werden. Offenheit im Klinikablauf, Kreativität und motivierte Zusammenarbeit der Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind hier besonders gefragt.

Bei allen logistischen Herausforderungen soll aber nicht der kranke Mensch vernachlässigt werden. Das alles trägt letztendlich auch dazu bei, dass der Patient einen guten Eindruck von der Prozessorganisation bekommt. Lange Wartezeiten in der Funktionsdiagnostik, lange Transportwege, hohe Verweildauer bewerten Patienten oft sehr negativ. Davon müssen wir alle Abstand gewinnen.

Eine Ist-Situation stellt alle Probleme offen dar, die gelöst werden müssen:

Personalbedarfsermittlung,
deutlich zunehmender Pflegepersonal- und Arztpersonalnotstand,
Qualifikation eingesetzter Mitarbeiter,
Patiententransport wird vielfach vom Pflegepersonal durchgeführt,

um nur ein paar Probleme des Klinikalltages aufzuführen.

Bei einem Rundgang konnten alle einen Eindruck davon gewinnen, wie hier nach Inbetriebnahme im kommenden Jahr die Logistik greifen wird. Große Freiräume für den Patiententransport, optimale Bedingungen für den Pflegedienst und auch sehr gute Unterbringung in den Patientenzimmern sollten die Zufriedenheit von Personal und genesenem Patienten garantieren. Einen Einblick bekamen alle in die gute Modulversorgung.

Zahlreiche Fragen wurden gestellt und beantwortet. Sehr viele Gesundheitseinrichtungen in Deutschland haben nicht die hier vorgefundene Neubausubstanz aufzuweisen.

Einen herzlichen Dank an die Organisatoren vor Ort, ein Tagungsort, die besser nicht sein konnte. Danke auch dafür, dass wir hier ein paar Eindrücke in Bildern zeigen dürfen.

Jürgen Geißler
Öffentlichkeitsarbeit femak


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