Aesculap Akademie Bochum - 2014

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1 Vortrag

Am Mittwoch, den 27.05.2014, fand in der Aesculap Akademie Bochum eine Veranstaltung femak aktuell statt. Herr de Vries begrüßte die Teilnehmer und wünschte der Veranstaltung einen positiven Verlauf.

Im ersten Vortrag beleuchtete Herr Schulz von der Prospitalia-Einkaufsgesellschaft die Frage: Geht es auch ohne Einkaufsgesellschaften? Seine Antwort: Nein! So kurz und einfach blieb natürlich seine Antwort nicht stehen. Er konnte in seinem Vortrag schon auf anschauliche Weise die Vorteile einer Mitgliedschaft in einer Einkaufsgemeinschaft darstellen. Festzustellen ist, dass in der deutschen Krankenhauslandschaft fast 90 % in einer Einkaufsgemeinschaft organisiert sind.

Das zweite Referat hielt Herr Sturm von der Firma Aesculap. Da der Schwerpunkt der Veranstaltung die Endoprothetik beleuchtete, gab er auf die ihm gestellte Frage: Was ist ‚Mehrwert’ als der Preis? eine ausführliche Antwort. Er machte deutlich, dass es viele Anbieter auf dem deutschen Markt gibt. Einige sind  nur über den Preis zu definieren.

Seine Erfahrungen als einer der wenigen Firmen, die in Deutschland produzieren haben gezeigt, dass die Auswahl des Lieferanten nicht nur mit Cent und Euro festzumachen ist. Einen großen Einfluss auf die Wahl des Lieferanten für Endoprothesen haben andere Argumente. Es sind u. a. die Lieferzuverlässigkeit, OP-Begleitung, Schulung der Mitarbeiter im OP. Aber auch die Leihstellung von Instrumenten und Implantaten.

Vor der Mittagpause, machten wir einen Rundgang durch die Akademie, die in 2013 eröffnet wurde.

In seinem Vortrag nach der Mittagpause stellte Dr. Höllriegl, vom Dreifaltigkeitskrankenhaus in Köln die Bedeutung der Minimierung Kosten im OP in seinen Focus. Ein Hauptpunkt muss die Reduzierung der Inhalte in den Instrumentensieben sein.

Ebenso wie Herr Sturm in seinem Vortrag feststellte, sieht Dr. Höllriegl ein großes Einsparpotenzial in der Reduzierung der Siebe. Es ist im Vorfeld einer OP schon oft klar, welche Größen an Implantate zum Einsatz kommen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass viele Probeimplantate nicht benötigt werden. Ebenso sollten in den Grundsieben die Anzahl und Notwendigkeit der verschiedenen Basisinstrumente geklärt und verringert werden. Da sich die Sterilisationskosten über 35,00 Euro pro STE bewegen, könnten hier Einsparpotenziale erzielt werden.

Herr de Vries stellte unter dem Motto Kollegen-Austausch zwei aktuelle Projekte vor. Zum einen stellte er eine Möglichkeit vor, die DRG Erlöse den Kosten gegenüberzustellen. Das zweite Projekt hatte die Arthroskopie zum Inhalt. Es wurden die Kosten von Einmalprodukten und Systemen, die wiederaufbereitet werden, gegenüber gestellt.

Herr Günthner vom Arbeitskreis Regional stellte in seinen Ausführungen über das Thema Toner fest, dass in den meisten Fällen die Originalprodukte des Herstellers teurer sind als der Refill Toner. Es ist nur zu bedenken, dass die Qualität meistens nicht dem Original entspricht. Reparaturen und Ausfälle sind in vielen Fällen die Folgen bei einem Einsatz von Refill Produkten.

Im letzten Punkt des Tages gab Herr de Vries im Punkt femak intern bekannt, dass sich die femak in einem neuen Layout darstellt. Die Homepage und das Logo wurden neu erstellt. Gegen 16:00 Uhr verabschiedete Herr de Vries die Teilnehmer und wünschte eine gute Heimfahrt. Haben Sie Fragen zur Veranstaltung in Bochum, dann senden Sie mir eine Mail.

Achim de Vries
Regionalvorsitzender Süd
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Ein paar Eindrücke aus den praktischen Übungen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:


8 Praktikum

2 Praktikum

3 Praktikum

5 Praktikum 6 Praktikum 7 Praktikum