Seminar Vergaberecht Neubrandenburg 2014

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Teilnehmer aus mehreren Gesundheitseinrichtungen und der Industrie trafen sich am 16. Oktober 2014 in Neubrandenburg zum Seminar Vergaberecht. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen. Hier aber schon vorab ein paar Bilder für Sie.

Bei Interesse des Teilnehmerkreises am Skript und weiteren hilfreichen Artikeln zum Vergaberecht, senden Sie mir eine Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VOL NB 01  
Annet Stubbe - femak regional Nord und Dr. Margit Nitzsche - Rechtsanwältin

Bericht zur femak – Veranstaltung „Vergaberecht im Krankenhaus“

Am 16.Oktober 2014 fand am Dietrich Bonhoeffer Klinikum Neubrandenburg die femak – Veranstaltung zum Thema Vergaberecht im Krankenhaus statt.

Trotz des Streiks bei der Deutschen Bahn haben alle 21 Teilnehmer den Veranstaltungsort rechtzeitig erreicht

In Anwesenheit von Herrn Harald Bender als einen der Bundesvorsitzenden der femak begrüßte Frau Annett Stubbe als Gastgeberin und femak – Regionalvorsitzende Nord die Teilnehmer und die Referentin Frau Dr.  Margit Nitzsche.

Nach einer kurzen Vorstellung zum eigenen beruflichen Werdegang durch Frau Dr. Margit Nitzsche folgte Ihre Präsentation zu den Grundsätzen des Vergaberechts.

Das bedeutete für die Teilnehmer viel theoretisches Wissen aufzunehmen, wobei die Referentin die Maxime des Ruskin´schen Preisgesetzes im Fokus hatte. Dieses lautet wie folgt:

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen".

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sia auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

Darauf aufbauend erläuterte die Referentin den Ablauf der Beschaffung bzgl. der Wahl des Vergabeverfahrens, der Erstellung der Vergabeunterlagen, die Prüfung und Wertung der Angebote und ganz wichtig die Dokumentation.

Anschließend wurden Beispiele aus der Praxis behandelt um das erworbene theoretische Wissen auch anzuwenden. Die Teilnehmer brachten sich sehr stark ein, so dass sich eine lebhafte Diskussion ergab und ein wertvoller Informationsaustausch zustande kam.

Leider verging die Zeit viel zu schnell, so dass nicht alle Aspekte der Veränderungen im Vergaberecht ab 2015 / 2016 besprochen werden konnten. Dafür erhielten die Teilnehmer ein umfangreiches Manuskript zum Nachlesen!

Frau Annett Stubbe bedankte sich bei der Referentin Frau Margit Nitzsche mit einem kleinen Blumenstrauß für die hervorragende Präsentation zum Vergaberecht im Krankenhaus und mit der Bitte um Fortsetzung der Veranstaltungsreihe zum Vergaberecht im Krankenhaus in den Folgejahren.

Annett Stubbe
femak – Regionalvorsitzende Nord


Vergaberecht in Neubrandenburg

 

Am 16. Oktober fand im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg ein femak-Seminar unter dem Titel „Vergaberecht im Krankenhaus“ statt. Die Dozentin, Frau RÄ Dr. Margit Nitzsche, eine Expertin die sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat, verstand es, das an sich trockene Thema lebendig und kurzweilig den zahlreichen Teilnehmern zu vermitteln.

Nachdem Frau Dr. Nitzsche einen Überblick der letzten Änderungen in der VOL und über die in Kürze anstehenden Neuerungen gab, ging sie auf Fragen, welche die Teilnehmer schon vor der Veranstaltung einreichen konnten, ein. Wertvolle Hinweise auf häufige Fehler und Fallstricke in Ausschreibungen, z.T. an Beispielen aus der Praxis, führten zu weiteren Fragestellungen und regen Diskussionen. Alle waren sich einig, dass die Thematik so vielschichtig ist, dass man ohne Weiteres einen 2. Tag hätte füllen können. femak wird dies in der Planung berücksichtigen.

Harald Bender
Bundesvorsitzender femak 

 

Impressionen:

VOL NB 02
Begrüßung der Teilnehmer im Konferenzbereich der Bethesda-Klinik Neubrandenburg

VOL NB 03 

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VOL NB 07

VOL NB 08

VOL NB 09

VOL NB 10
Harald Bender - Bundesvorsitzender femak