Studie zum Krankenhaus-Einkauf 2025 - Entwicklung des Einkaufsbereichs von Krankenhäusern

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Sehr geehrte Damen und Herren, Studie


als Einkaufsleiter eines Berliner Krankenhauses interessiert mich die zukünftige Entwicklung des Einkaufsbereichs von Krankenhäusern. Das Thema Digitalisierung ist gerade branchenübergreifend in aller Munde.

       Aber was heißt Digitalisierung eigentlich?
       Und inwieweit nimmt sie Einfluss auf den Krankenhaus-Einkauf?
       Wie sieht die Welt eines Krankenhaus Einkäufers im Jahr 2025 aus?
Stefan Krojer 2017
Gerne würde ich mit meiner Umfrage "Zukunft Krankenhaus-Einkauf" und Ihren Einschätzungen als Fachspezialist einen Blick in die Zukunft wagen. Mein Ziel ist es, ein Bild davon zu bekommen wie unsere Branche das Thema Digitalisierung im Krankenhaus-Einkauf einschätzt und welche Entwicklungen als realistisch eingeschätzt werden.

Interessiert Sie das Thema ebenfalls? Dann investieren Sie am besten jetzt gleich 5 Minuten in die nachstehende Umfrage von Klinik-Einkäufern für Klinik-Einkäufer.

Die Studie "Zukunft Krankenhaus-Einkauf 2025" wird im Rahmen des 9. Beschaffungskongress der Krankenhäuser am 06.12.2017 in Berlin vorgestellt.

Link zur Umfrage:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSdqTzYDn8ni-rHVpKx5mTvzJCRTnJbhMmF3heijDU0mQvoj8g/viewform

Wollen Sie mehr über die Studie erfahren?
https://www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de/studie

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Beste Grüße
Stefan Krojer
Blog www.zukunft-krankenhaus-einkauf.de
Tel. 0177/8298372
Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Kernergebnisse: Stefan Krojer, Leiter Wirtschaft und Versorgung St. Marien-Krankenhaus Berlin, stellte seine Zukunft-Studie "Krankenhaus-Einkauf 2025" während des femak Symposium 2017 in Leipzig vor. Diese zeigt, dass Lieferanten und Einkaufsgemeinschaften zu strategischen Digitalisierungspartnern werden. Einkaufsgemeinschaften und Lieferanten werden künftig in die Verantwortung genommen, um Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele beim Klinikkunden zu erreichen. Wertschöpfungspartnerschaften zwischen Kliniken und Anbietern bewerten Produkte und Prozesse gemeinsam, setzen sich messbare Ziele und entwickeln zunehmend digitale Lösungen. 85 Klinikeinkäufer nahmen an der nicht repräsentativen Online-Umfrage teil. Zudem wurden Experten-Interviews durchgeführt und aktuelle Fachliteratur einbezogen.

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47% der Befragten geben an, sich gut oder sehr gut mit Digitalisierung auszukennen.

•   53% geben an, eine Digitalisierungsstrategie zu haben. Im Vergleich dazu haben 89% der Klinikgeschäftsführer eine digitale Strategie.
•   Der Krankenhauseinkäufer der Zukunft besitzt drei Kern-Fähigkeiten:
•   Prozessdenker 88%, Problemlöser/Veränderungskompetenz 77%, Datenanalyst 73%.
•   Das „Internet der Dinge“ hält Einzug: 72% stimmen zu, dass RFID-Tags Medizintechnik lokalisieren und den Lagerbestand optimieren.
•   Lieferanten werden zu strategischen Partnern (Betreibermodelle, Innovationscoaching, Softwarelösungen, gemeinsame Startups, Invest/Profit-Sharing).
•   Standardisierung der eigenen Daten und Prozesse ist Voraussetzung für die neue Rolle des Einkäufers als Berater, Innovationscout und Digitalisierungsbuyer.
•   70% gaben an, dass der Einkauf kleinerer Kliniken von Einkaufsgemeinschaften komplett übernommen wird.
•   Die Konsolidierung der Einkaufsgemeinschaften geht weiter. Im Jahr 2025 dominieren zwei Einkaufsgemeinschaften den Markt. SANA und Prospitalia erhalten zusammen doppelt so viel Zustimmung wie alle anderen Anbieter zusammen.
•   77% gaben an, dass Lieferanten zukünftig in die Verantwortung genommen werden, Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele zu erreichen. Wertschöpfungspartnerschaften werden Produkte und Prozesse gemeinsam bewerten.
•   47% sind der Meinung, dass der operative Einkäufer aussterben wird.
•   Künstliche Intelligenz interpretiert Daten und erstellt automatisch Vorschläge für Warengruppenportfolios, Vertragsmuster und Konditionsmodelle.
  •   In sozialen Netzwerken beschaffen Einkäufer fast alle Informationen zu Lieferanten, Produkten und Ansprechpartnern in realtime. Das Teilen von Wissen über soziale Plattformen wird Standard werden.