Review - femak 36. Bundesfachtagung 2018

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Eröffnung der 36. Bundesfachtagung 2018 in Rotenburg a. d. Fulda durch die Bundesvorsitzenden Harald Bender und Norbert Ruch 

b_500_283_16777215_00_images_stories_2018_femak_2018_36_Bundesfachtagung_01_Eroeffnung_Bender.JPG 02 Eroeffnung Ruch

 Im Logo der femak steht „Wissen vernetzt

Das eigene Wissen zu erweitern, sich mit anderen Beteiligten im Gesundheitswesen zu vernetzen, dazu hatten die zahlreich erschienenen Teilnehmer der 36. Bundesfachtagung die beste Gelegenheit.

Schon am Abend des 11. März war dazu Gelegenheit beim come together. Hier trafen sich Teilnehmer aus Gesundheitseinrichtungen und der Industrie zum networking.

Einkäufer managen täglich unterschiedliche Herausforderungen. Ob mit den Einkaufsgemeinschaften, Lieferanten oder internen Abteilungen wie Logistik, Qualitätsmanagement und der Pflege, sie müssen effektiv mit den unterschiedlichsten Partnern zusammenarbeiten, Auseinandersetzungen und Konflikte lösen oder  moderieren. Der Einkäufer von heute ist Schnittstellenmanager und Multitasker. Eine reibungslose Zusammenarbeit zu gestalten, sach- und zielorientiert zu argumentieren und die Selbstorganisation zu optimieren, sind grundlegende Anforderungen an den Einkäufer. Die Kommunikation mit allen an den Prozessen Beteiligten ist dabei unabdingbar.

Durch die zunehmende Digitalisierung ergeben sich Freiräume für den Einkäufer, die er auch dazu nutzen kann sich in die Medizin, in die Fachterminologie oder in ein von ihm ausgesuchtes Fachgebiet einzuarbeiten. Die eigene Position stärken durch fundiertes Wissen im eigenen Aufgabenbereich und auch in der Medizin, erleichtert dem Einkäufer von heute strategisches Verhandeln auf Augenhöhe mit den Partnern.

„Der Einkauf als Schnittstellenmanagement“ im Krankenhaus – war das zentrale Thema unserer 36. Bundesfachtagung

Die Schnittstellen des Einkaufs sind vielseitig. Abgesehen von den externen (Lieferanten, Dienstleister, Einkaufsgemeinschaften) hat er ständig mit den anderen beteiligten Leistungserbringern im Krankenhaus zu tun. Die Pflege, die Hygiene, die Arbeitssicherheit um nur einige zu nennen.
In vielen Gesundheitseinrichtungen ist der Beschaffungsprozess inzwischen digitalisiert, doch viele Kliniken hinken der Entwicklung hinterher. Es besteht zum Teil großer Nachholbedarf in den Gesundheitseinrichtungen.

Die veränderten politischen Rahmenbedingungen und Strukturen zwingen die Krankenhäuser und somit auch den Einkauf, die Digitalisierung weiter voranzutreiben.
Digitalisierung ist der Weg, nicht das Ziel. Digitalisierung begegnet uns täglich im beruflichen wie privaten Leben, sie hat unwiderrufbar Einzug gehalten und erobert unser gesamtes Umfeld. Für nachfolgende Generationen ist sie schon jetzt eine Selbstverständlichkeit.
Professionelles Datenmanagement, gutes Lieferantenmanagement und -straffung, Standardisierung, strategische Partnerschaften sind die basics im Einkauf.
Auch soziale B2B-Netzwerke (twitter, XING, Linked in) tragen dazu bei, individualisierte Neuigkeiten, Informationen, Empfehlungen, Meinungen und Anknüpfungspunkte aus dem persönlichen beruflichen Netzwerk zu erhalten und so immer top aktuell informiert zu sein. Das „eigene Informationsmanagement“ bietet dem Einkäufer in einer digitalen, schnelleren und komplexeren Welt die Chance für die Herausforderungen im Beruf gewappnet zu sein.
Die Digitalisierung ist unaufhaltsam, sie bietet aber nicht nur Chancen, sondern auch Risiken.

Fazit: Was muss der Einkäufer kennen / wissen / haben / beherrschen?
Prozessdenken - Problemlösungskompetenz -
Datenanalyse - TCO (Total Cost of Ownership) -
Abrechnungsverfahren - Finanzierun -
Verhandlungsgeschick - Medizinisches Wissen -
IT-Wissen - Category Management.

Die fortschreitende Technisierung im Bereich der Medizin zwingt den Einkäufer sich zu informieren, er muss nicht nur den heutigen Standard kennen, sondern versuchen mittelfristig die Entwicklungen vorherzusehen und vorausschauend einzukaufen.

29 Teilnehmer Saal

Tag 1 der Bundesfachtagung war dem Leitthema der Fachtagung gewidmet, aber auch darüber hinaus gehende Themen standen auf der Agenda. Wie gewohnt begleitete eine Industrieausstellung den ersten Tag.

Tag 2 der Bundesfachtagung lehnte sich näher an den Krankenhausalltag an. Vorgestellt wurden praxisnahe Lösungen.

Eine Diskussionsrunde mit Referenten des Tages beendete den Vormittag.

femak, der Fachverband für Einkäufer, Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus, bedankt sich bei allen Teilnehmern, den Gästen aus den Krankenhäusern und der Industrie, die die Ausstellung gestalteten.

Herzlichen Dank auch an das Team des Göbel Hotels in Rotenburg a. d. Fulda.

Jürgen Geißler
femak Öffentlichkeitsarbeit

Alle Vorträge stehen femak-Mitgliedern im internen Bereich auf unserer Homepage zur Verfügung.

04 Moderator Bruecker 03 Saal Teilnehmer

Moderation der 36. Bundesfachtagung Wilhelm Brücker

femak-Geschäftstelle

05 Dr Kollmar

„Kliniken zwischen Digitalisierungsdruck und Sparzwang – Spagat zwischen Strategie und Wirtschaftlichkeit“
Dr. Thorsten Kollmar, MBA

06 Haas

"Was die Digitalisierung alles für Innovation und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen tun kann wird Sie überraschen."
Armin Haas, Geschäftsführer, build'n'break

07 Dr Cornelia Sack

Krankenhauseinkauf aus Sicht der Geschäftsleitung
Dr. Cornelia Sack, Geschäftsführerin, St. Josef Krankenhaus Essen-Werden GmbH

08 Merkel Krojer

Workshop „Schnittstelle IT und Einkauf – Probleme und Lösungen“
Martin Merke, Leiter Zentraler Einkauf, Management und Servicegesellschaft Chemnitz mbH,
Stefan Krojer, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Versorgung, St. Marien-Krankenhaus Berlin

09 Schug 10 Janina Fischer

Moderne OP-Logistik mit Fallwagen - "Bedeutung der Materialstammdaten für den Umsetzungserfolg" - Welche Rolle spielt der Einkauf?
Alexander Schug, Gallmann & Schug Consulting - und Managementgesellschaft mbH & Co. KG,
Janina Fischer, Co-Referentin, GS1

11 Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion: EDI-Dienstleister im Vergleich   GHX  - HBS  -  MC
Herbert Güsgen, Dr. Christoph Lutz, Dirk Isenberg, Moderation: Martin Merkel (v.l.n.r.)

12 Andreas Wolf

Fachforum 1: Live Vortrag „MPG konforme Materialdokumentation“
Organisation von Artikelstammdaten, Aufgabenstellung Herstellerbarcodes Mehrfachnutzung der bereits elektronisch erfassten Daten in Folgeprozessen
Gregor Dworzak, Produktmanager, data net solutions GmbH

13 Dworzak

Fachforum 2: Von der Preisbetrachtung zur Kostenbetrachtung – Mehr Wert durch eine ganzheitliche Analyse im OP und auf Station am Isar Klinikum München
Dipl.-Kfm. (Univ.) Andreas Wolf, MaHM, Stv. Verwaltungsleitung,
Isar Kliniken GmbH, München

14 Zusammenfassung

Diskussionsrunde -FAKT IST- Ergebnisse – Zusammenfassung
Janina Fischer, Moderation: Alexander Schug, Herbert Güsgen, Andreas Wolf, Andreas Ranlf (v.l.n.r.)

Geschäftstellenleiter Wilhelm Brücker in Live-Interwiev mit Katrin Krabbe-Zimmermann

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Der Weg in ein neues Leben... Triumphe, Niederlagen, Enttäuschungen, Schmerz, Genugtuung, Einsatz und Wille
Katrin Krabbe-Zimmermann, Welt- und Europameisterin über 100 m, 200 m und in der 4 x 100 m - Staffel, Deutsche Meisterin, Weltsportlerin des Jahres

Impressionen Teilnehmer

15 Teilnehmer 01 16 Teilnehmer 02
18 Teilnehmer 04 17 Teilnehmer 03
19 Teilnehmer 05 20 Teilnehmer 06
 21 Teilnehmer 07  22 Teilnehmer 08
 23 Teilnehmer 09  24 Teilnehmer 10
 25 Teilnehmer 11  26 Teilnehmer 12
 27 Teilnehmer 13  28 Teilnehmer 14
29 Teilnehmer 15  36 Impressionen 07

Impressionen Studenten "Staatliche Studienakademie Plauen"

37 Impressionen 08

Impressionen von der begleitenden Industrieausstellung

40 F B I Vergabe 41 F Biotronic
42 F Dickhoff 43 f dmi
44 f epson 45 F Lischka
46 F Ronnefeld 1  47 Industrie Halle

Impressionen "Kick off"

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Bilder (c) Copyright femak 2018